Über den personalisierten PC
Der Verbraucher, der sich mit dem Gedanken trägt, einen PC oder ein Notebook zu erwerben, sieht sich in Prospekten oder in entsprechenden Kundenabteilungen zunächst einer umfangreichen Flut an Informationen gegenübergestellt. Man spricht über Arbeitsspeicher, über externe Festplatten mit bis zu tausend Gigabyte, über besondere Anwenderprogramme, über kleinere und größere Bildschirme, über Laserdrucker, Scanner, Prozessoren, Multifunktionsdrucker und viele andere Möglichkeiten, sich den privaten Arbeitsraum, das dienstliche Büro oder auch – in Zweizimmerwohnungen – das Wohnzimmer mit Medienangeboten auszustatten.
Doch in welcher Hinsicht können sich diese Angebote als nützlich erweisen? Es besteht auf dem Markt eine so breite Auswahl an PCs und an Accessoires, dass, positiv formuliert, für jeden individuellen Bedarf gesorgt werden kann: Das heißt, ein Kaufinteressent, der zum Zeitpunkt des Kaufs davon überzeugt ist, allein einen PC für das E-mailen nutzen würde, benötigte keine großräumige Festplatte. Oder ein anderer, der den PC nicht täglich benötigt, sondern nur hin und wieder Filme herunterlädt, um sie dann zu sehen, benötigte möglicherweise eine größere Festplatte, jedoch weniger Anwenderprogramme (Office-Programme können mit wenig Speicherplatzbedarf auch nachträglich noch heruntergeladen werden).
Somit empfiehlt sich für jeden Verbraucher, nicht den “besonders günstigen”, “besonders schnellen”, besonders auffälligen Angeboten aus den Computerabteilungen hohes Interesse zu schenken – sondern es ist wichtiger, die persönliche Situation des Computerbedarfs zu analysieren und diese einem Anbieter vorzutragen, der einen “persönlichen” (möglicherweise aus der Sicht des technischen Zeitgeistes “spartanischen”, dann aber auch preisgünstigeren) Computer einzurichten vermag. Ist ein PC nicht überladen, sondern genau anwendergerecht orientiert, arbeitet er schneller und schürt auch die Kundenzufriedenheit – Optionen für eine spätere Änderung inbegriffen.